Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Sion am Mittwochabend kehrt der FC Lugano wieder auf den Platz zurück. Am Samstag, 7. März, um 18 Uhr trifft die Mannschaft im Cornaredo-Stadion in der 29. Runde der Brack Super League auf den FC Luzern.
Durch den Sieg unter der Woche hat sich die Mannschaft von Mattia Croci-Torti rechnerisch einen Platz unter den ersten Sechs der Tabelle gesichert und sich damit fünf Spieltage vor Schluss für die Meisterschaftsrunde qualifiziert. Dies ist ein wichtiger Meilenstein, der die bisherigen Fortschritte bestätigt und nun die Möglichkeit eröffnet, in der Schlussphase der regulären Saison weitere wertvolle Punkte zu sammeln.
Das Spiel gegen Luzern findet zudem in einer Runde statt, in der es zu zwei direkten Duellen an der Tabellenspitze kommt: Der FC St. Gallen trifft auf den FC Basel und der BSC Young Boys auf den FC Thun. Vor diesem Hintergrund ist das Spiel im Cornaredo besonders wichtig für den weiteren Kampf um die Spitzenplätze.
DER
GEGNER Der FC Luzern kommt mit 33 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz ins Tessin, acht Punkte hinter dem FC Sion, der den letzten Platz in der Meisterschaftsrunde belegt. Die Mannschaft von Mario Frick hat zuletzt zu Hause mit 1:2 gegen die Young Boys verloren, kann aber noch auf einen Platz unter den ersten Sechs vor Ende der regulären Saison hoffen.
Die bisherigen Begegnungen in dieser Saison verliefen für Lugano bisher positiv. Das letzte direkte Duell am 17. Januar endete mit einem 5:2-Sieg, während das vorherige Spiel im Cornaredo im vergangenen Oktober mit 2:0 endete.
CROCI-TORTI: «LUZERN IST EINE GEFÄHRLICHE MANNSCHAFT»
Nach dem Sieg gegen Sion forderte Mattia Croci-Torti die Mannschaft auf, sich weiterhin auf ein Ziel nach dem anderen zu konzentrieren: «Wir müssen jedes Spiel einzeln angehen. Wenn wir zu weit vorausdenken, verlieren wir unseren Fokus.» Mit Blick auf das Spiel am Samstag betonte der Trainer der Bianconeri, dass Luzern nach wie vor ein sehr ernst zu nehmender Gegner ist: «Bis vor einigen Wochen war das eine Mannschaft im Aufwind. Jetzt hat sie zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen und spielte den größten Teil ihres letzten Spiels in Unterzahl, aber es ist eine Mannschaft, die uns immer Probleme bereitet hat. Jetzt müssen wir uns auf dieses Spiel konzentrieren, versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen und vor allem unsere Energie zurückzugewinnen, denn die Mannschaft hat gegen Sion viel gegeben.“
Vor heimischem Publikum steht nun eine weitere wichtige Etappe im Saisonfinale an, mit dem Ziel, an den Erfolg vom Mittwoch anzuknüpfen und weiter in der Tabelle aufzusteigen.
ALIOSKI SETZT SEINE REHABILITATION FORT
In der Verletztenliste steht Claudio Cassano weiterhin wegen eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung, während Ezgjan Alioski in seiner Rehabilitation nach einem Problem an der rechten Wade positive Fortschritte macht. Gegen Luzern wird zudem auch Daniel Dos Santos fehlen, der nach seiner vierten gelben Karte der Saison gesperrt ist.

