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U21: EIN WEG DES WACHSTUMS BIS ZUM KLASSENERHALT
Men's U21

U21: EIN WEG DES WACHSTUMS BIS ZUM KLASSENERHALT

11. Juni 2026

Die U21 beendete die Saison 2025/26 der Hoval Promotion League auf dem 15. Platz, sicherte sich zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt und erreichte damit das Hauptziel der Meisterschaft. Ein positives Ergebnis, das in einer anspruchsvollen Liga erzielt wurde, in der die Mannschaft Wettbewerbsfähigkeit, Training und Anpassungsfähigkeit unter einen Hut bringen musste.

Der Weg der Bianconeri war in zwei recht deutliche Phasen unterteilt. Die erste Saisonhälfte lieferte wichtige Signale, wobei die Mannschaft wichtige Punkte sammeln und die Hinrunde zufriedenstellend abschliessen konnte. In der Rückrunde wurde der Weg hingegen schwieriger, auch aufgrund von Veränderungen innerhalb der Mannschaft und einigen schwerwiegenden Ausfällen. „Die Bilanz unserer Saison ist positiv, wenn man die Schwierigkeiten dieser Liga berücksichtigt“, erklärte Trainer Andrea Vitali.

EINE AUSBILDUNGSKLASSE
Der Klassenerhalt war ein sportliches Ziel, aber auch eine Grundvoraussetzung, um den jungen bianconeri weiterhin ein Umfeld für Entwicklung auf hohem Niveau zu bieten. Die Hoval Promotion League bleibt nämlich eine anspruchsvolle Liga, in der die U21-Mannschaften auf körperlich starke, erfahrene und an den Erwachsenenfussball gewohnte Teams treffen.

Genau aus diesem Grund gewinnt der Verbleib in der Liga noch mehr an Bedeutung: „Wichtig ist, dass wir unseren jungen Spielern auch im nächsten Jahr die Möglichkeit geben, in der für uns höchstmöglichen Liga zu spielen, zusammen mit den anderen U21-Mannschaften des Landes“, betonte Vitali. Ein Satz, der den Sinn des Projekts gut auf den Punkt bringt: im Wettbewerb wachsen, aber auch durch den Wettbewerb wachsen.

Die zweite Saisonhälfte stellte die Mannschaft vor grosse Herausforderungen. Einige Spieler haben andere Wege eingeschlagen, während zwei schwere Verletzungen den Weg für den Einsatz noch jüngerer Spieler ebneten. Ein nicht einfacher Schritt, der jedoch im Einklang mit der Mission der U21 steht: die jungen Talente beim Sprung von der Akademie zum Erwachsenenfussball zu begleiten, mit anderen Zeitplänen, Verantwortlichkeiten und Anforderungen.

KLASSENERHALT UND AUFSTIEG IN DIE ERSTE MANNSCHAFT
In einer Saison mit positiven und auch schwierigeren Momenten hat die Mannschaft in den entscheidenden Momenten wichtige Ergebnisse erzielt. Das Unentschieden in Biel, der Sieg gegen Kreuzlingen vor der Pause und die Heimsiege gegen Brühl und Basel U21 waren wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Gleichzeitig hat die Saison die Rolle der U21 als Brücke zur ersten Mannschaft bestätigt. Ilija Maslarov und Gjan Ajdin feierten unter der Leitung von Mattia Croci-Torti ihr Debüt in der Brack Super League – ein ermutigendes Zeichen für die Ausbildungsfunktion von Vitalis Team und die Verbindung zwischen der Jugendarbeit und dem Profifussball.

Gerade an diesem Übergang misst sich ein wichtiger Teil der täglichen Arbeit. «Der schwierigste Schritt besteht darin, den Jungs Verantwortung zu übertragen und sie bei Entscheidungen auf und neben dem Platz selbstständiger zu machen», erklärte Vitali.

GRUNDLAGEN FÜR DEN WEITEREN WEG
Die Saison endet somit mit dem Klassenerhalt, einer Mannschaft, die verschiedene Phasen durchlaufen hat, und einem Ausbildungsziel, das durch die Aufstiege in die erste Mannschaft bestätigt wurde. Die Niederlagen und Schwierigkeiten in der Rückrunde schmälern den Wert dieses Weges nicht, sondern sind ein wesentlicher Teil davon. „Der Weg der Grossen beschleunigt die Reifung der Jungs, vor allem in schwierigen Zeiten“, erinnerte Vitali.

Mit Blick auf die nächste Saison bleibt die Ausrichtung dieselbe: den jungen bianconeri weiterhin die Möglichkeit zu geben, in einer Liga zu spielen, die einen hohen Ausbildungswert hat, mit jener Mischung aus Erfahrung und Jugend, die den Weg der U21 kennzeichnet. Die Saison 2025/26 hinterlässt somit als Vermächtnis einen wichtigen Klassenerhalt, vor allem aber die Bestätigung eines Umfelds, in dem man wachsen, Fehler machen, lernen und sich auf den nächsten Schritt vorbereiten kann.