Der FC Lugano Femminile bleibt in den ersten Spielen des neuen Kalenderjahres ungeschlagen und holt drei wertvolle Punkte gegen Winterthur, die zweitplatzierte Mannschaft der Liga.
Auf dem heimischen Rasen in Cornaredo setzten sich die Mädchen unter Trainer Andrea Antonelli mit 3:2 (0:1) durch, nachdem sie zweimal den Rückstand aufgeholt und in der Nachspielzeit das Spiel zu ihren Gunsten entschieden hatten.
Nachdem sie mit einem Tor Rückstand in die Kabine gegangen waren, glichen die Spielerinnen von Juventus dank Mathilda Andreoli aus, die geschickt von ihrer Position auf der linken Seite ins Zentrum zurücklief, eine Gegenspielerin ausdribbelte und am ersten Pfosten vorbei ins Tor schoss, während die Schweizer Torhüterin Cheyenne Voit regungslos stehen blieb. Es stand 1:1, und der Ball kam schnell wieder ins Spiel, was zu einer erneuten Führung der Gäste führte, die von Elena van Niekerk erzielt wurde, die bereits den ersten Treffer erzielt hatte. Die Reaktion der Bianconere folgte sofort, und ein Freistoß von Antonella Albertini landete im Kreuzeck. Nach einer Stunde Spielzeit steht es 2:2. Und das ist noch nicht alles. Denn in der 92. Minute bedient Lucrezia Sasso Mia von Ballmoos, die Andreoli mit dem rechten Innenrist zum 3:2-Endstand trifft. Zur Freude der gesamten Bianconeri-Gemeinde.
Die Zahlen des Duells zeigen ein gewisses Gleichgewicht in Bezug auf den Ballbesitz (48 % für die Bianconere gegenüber 52 % für den Gegner) und die Eckbälle (4 für die Heimmannschaft und 3 für die Gäste), aber nicht in Bezug auf die Gesamtzahl der Torschüsse (10 zu 6 für die Heimmannschaft) oder die Torschüsse aufs Tor (5 zu 2).
Nach dem klaren Sieg gegen Étoile Carouge (6:1) und dem enttäuschenden Unentschieden in Oerlikon (2:2) hält der Sieg gegen die Tigurinerinnen die positive Serie am Leben, zu der auch der Anfang Dezember in Wil erzielte Punkt hinzukommt. Das nächste Spiel für Marie Enning und ihre Teamkolleginnen ist für Sonntag, den 8. März 2026 – dem Internationalen Frauentag – ebenfalls auf dem Campo F angesetzt. Um 16:00 Uhr wird das Spiel gegen die Zürcherinnen aus Wädenswil angepfiffen.
Am Ende des Spiels kann der Trainer aus dem Unterland nur zufrieden sein mit der Leistung seiner Schützlinge, die mit 24 Punkten ihren siebten Tabellenplatz verteidigt haben: „Es war ein gut gespieltes und interpretiertes Spiel gegen einen starken Gegner, der zwei klare Heimsiege in ebenso vielen Derbys (7:0 gegen Oerlikon/Polizei ZH und 7:1 gegen Wädenswil) hinter sich hatte. Die Mädchen waren bereit und haben die verschiedenen Situationen mehr als hervorragend gemeistert. Das Tor, das wir letzte Woche in der Schlussphase kassiert haben, haben wir diesmal sozusagen zu unseren Gunsten «umgedreht» und drei wichtige Punkte geholt. Die nächste Woche wird eine «normale» Woche, dann steht das Duell mit Wädenswil an. Ich erwarte eine wichtige und schwer einzuschätzende Herausforderung, denn wir haben es mit einer besonderen Meisterschaft zu tun. Jedes Spiel verläuft nach seinen eigenen Regeln. Anstatt auf die anderen Mannschaften zu schauen, konzentrieren wir uns auf uns selbst und interpretieren die Begegnungen so, wie wir es gegen Winterthur getan haben. Auf diese Weise können wir wichtige Erfolge erzielen".
SPIELBERICHT
Nationalliga B Frauen, 18. Spieltag
Stadion Cornaredo, Platz F – 100 Zuschauer
FC LUGANO FEMMINILE – FC WINTERTHUR FRAUEN 3:2 (0:1)
TORSCHÜTZEN: 33' van Niekerk 0:1, 56' Andreoli 1:1, 57' van Niekerk 1:2, 60' Albertini 2:2, 90' +2' Andreoli 3:2.
FC LUGANO FEMMINILE (3-4-3): Enning; Castellani (85. Di Mauro), Colombo, Zanaboni; Gigante, Crapanzano, Albertini (82. von Ballmoos), Nascimento Sá; Oliva, Andreoli, Sasso.
Auf der Bank: Audrino, Bassi, Aio, Mochi, Milosavljević.
Trainer: Andrea Antonelli.
FC WINTERTHUR FRAUEN (3-4-3): Voit; von Allmen, Huber, Meyer; Malacarne, Toper (78' Stoob), Enz (85' Sallauka), Hernández; Lampart, Sigrist, van Niekerk (74' Bufalini).
Auf der Bank: Furrer, Dür, Büchler.
Trainer: Damiano Russo.
SCHIEDSRICHTER: Philip Aarskog.
ASSISTENTEN: Samuel García Ramírez und Gëzim Pnishi Walker.
GELBE KARTE: 80' Nascimento Sá.
