Am Samstag, dem 27. September, um 18:00 Uhr kehrt der FC Lugano in Cornaredo auf den Platz zurück, um am siebten Spieltag der Brack Super League gegen den Grasshopper Club Zürich anzutreten. Die «bianconeri» gehen nach einem Heimunentschieden gegen Lausanne (1:1) und einer Woche ohne Pflichtspiele – bedingt durch das vorangegangene Ausscheiden im Schweizer Cup – in die Partie. Der GCZ hingegen kommt gerade von einem Auswärtssieg im Tessin gegen Bellinzona, den Meyer mit seinem Tor besiegelte und der den Zürchern den Einzug in die nächste Pokalrunde sicherte.
FORMSTAND
Die beiden Mannschaften liegen in der Tabelle dicht beieinander: Der Grasshopper liegt mit 6 Punkten – Ergebnis eines Sieges und dreier Unentschieden – auf dem achten Platz, während Lugano mit 4 Punkten den elften Platz belegt. I bianconeri hanno in campionato vinto per l'ultima volta al terzo turno contro Basel, ma nelle ultime partite hanno mostrato segni incoraggianti, come la buona prestazione a St. Gallen e il punto ottenuto contro Lausanne.
200 FÜR CROCI-TORTI
Der Samstag wird zudem ein historischer Abend für Mattia Croci-Torti, der sein 200. offizielles Spiel als Trainer des FC Lugano bestreiten wird. Ein Meilenstein, der ihn als den Trainer mit den meisten Einsätzen in der Vereinsgeschichte bestätigt und die Verbindung zwischen dem Tessiner Trainer und den bianconeri weiter stärkt.
DIE ACHTE AUFLAGE DES „GREENMATCH“
Das Spiel gegen Grasshopper fällt mit der achten Auflage des „Greenmatch“ zusammen, der Wohltätigkeitsveranstaltung, die den FC Lugano mit der Stiftung Greenhope verbindet. Wie es Tradition ist, werden die bianconeri in einem speziellen grünen Trikot auflaufen, das anschliessend versteigert wird. Der gesamte Erlös kommt den Projekten der Stiftung zugute und unterstreicht einmal mehr das Engagement des Vereins für Solidaritäts- und Sensibilisierungsinitiativen.
AUSSAGEN VON CROCI-TORTI
An der Pressekonferenz warnte Mattia Croci-Torti vor den Gefahren, die von Grasshopper ausgehen: „Pokal-Spiele sind eine Klasse für sich. Der Gegner, mit dem wir rechnen müssen, ist der, den wir aus den letzten Ligaspielen kennen: eine kompakte Mannschaft, die kämpft und hier in Lugano stets mit Bescheidenheit antritt. Um sie zu schlagen, müssen wir denselben Kampfwillen an den Tag legen. Dann können unsere Qualitäten den Ausschlag geben.“
Der Trainer räumte die Schwierigkeiten zu Beginn dieser Saison ein, bekräftigte jedoch sein Vertrauen in die Mannschaft: „Die Unterschiede zum letzten Jahr liegen vor allem im Selbstvertrauen. Manchmal fehlt in schwierigen Momenten der Mut, bestimmte Spielzüge zu wagen, aber ich bin nach wie vor vom Wert meiner Jungs überzeugt. Das Spiel gegen Lausanne hat positive Signale gesendet, und wir wollen diese in einen Sieg ummünzen, der für die Zukunft sehr wichtig wäre.“
Croci-Torti betonte anschliessend, wie wichtig es sei, entschlossen in die Partie zu gehen: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir dieses Spiel um jeden Preis gewinnen müssen. Wir müssen höchste Aufmerksamkeit walten lassen, denn Grasshopper verfügt über starke Spieler bei Standardsituationen und im Angriff, aber ich habe volles Vertrauen in meine Spieler. Vor unserem Publikum müssen wir jede Gelegenheit nutzen, um die drei Punkte einzufahren.“
DER KOMMENTAR VON BISLIMI
Neben dem Trainer meldete sich auch Uran Bislimi zu Wort, der kürzlich die Marke von 100 Einsätzen in der Super League im Trikot der bianconeri überschritten hat. Der Mittelfeldspieler sprach über die aktuelle Situation der Mannschaft: „Wir wissen, dass wir uns in einer schwierigen Phase befinden, aber wir werden gemeinsam da herauskommen. Wir haben Qualität und haben in den letzten Spielen guten Fussball gezeigt. Uns fehlt nur ein bisschen Präzision vor dem Tor, die es uns ermöglicht, all die Arbeit in Siege umzuwandeln.“
Auf persönlicher Ebene stellte Bislimi das Kollektiv in den Vordergrund: „Es spielt keine Rolle, ob ich ein Tor schiesse oder eine Vorlage gebe – wichtig ist, zu gewinnen und die drei Punkte einzufahren. Wir haben uns unter der Woche gut vorbereitet und müssen von Anfang bis Ende konzentriert bleiben. Nur wenn wir als Mannschaft spielen, werden wir wieder auf die Beine kommen.“
DIE ABWESENDEN
Für das Spiel gegen Grasshopper wird Zanotti fehlen, der im Laufe der Woche schrittweise wieder in die Mannschaft integriert wurde, aber trotz medizinischer Spielfreigabe noch pausiert, um seine beste körperliche Verfassung wiederzuerlangen. Kendouci setzt seinen Genesungsprozess fort und hat unter der Woche täglich auf dem Platz trainiert (Laufen und Ballübungen). Die Untersuchungen haben auch bei Kelvin eine gute Genesung bestätigt, der in den letzten Tagen mit dem Lauftraining auf dem Platz begonnen hat. Koutsias setzt sein Rehabilitationsprogramm mit individuellen Übungen fort und wird in der kommenden Woche wieder in die Mannschaft zurückkehren, mit dem Ziel, bereits gegen Winterthur wieder zum Einsatz zu kommen. Schliesslich ist Steffen nach dem harten Zusammenprall mit dem Torhüter von Lausanne aus dem Krankenhaus nach Hause zurückgekehrt und wird bis zur nächsten ärztlichen Untersuchung pausieren; zudem ist er für das Spiel am Samstag gesperrt.
