Skip to main content
LUGANO WIRD IN DER ZWEITEN HALBZEIT WILD UND SCHLÄGT LUZERN
Men's First Team

LUGANO WIRD IN DER ZWEITEN HALBZEIT WILD UND SCHLÄGT LUZERN

30. Oktober 2025

Ein Spiel der Brack Super League unter der Woche im Cornaredo-Stadion, bei dem der FC Lugano in seinem elften Ligaspiel der Saison auf den FC Luzern trifft. Die Bianconeri, die zuletzt in Genf gegen Servette eine Niederlage hinnehmen mussten, wollen vor heimischem Publikum wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren – gegen eine Mannschaft, die im Gegensatz dazu ihre letzten drei Spiele unentschieden beendet hat.

Von den ersten Minuten an ist es jedoch Luzern, das das Tempo vorgibt und Lugano mit hohem Pressing und schnellen Spielzügen stark unter Druck setzt. Die Gäste drängten Croci-Tortis Mannschaft in die eigene Hälfte zurück und sorgten sofort für Gefahr: In der 4. Minute versuchte es von Moos mit einem Linksschuss von der Strafraumgrenze, doch eine Ablenkung durch einen Verteidiger lenkte den Ball knapp am Tor vorbei. Kurz darauf, in der 6. Minute, fand eine Flanke von rechts den freistehenden Ferreira im Strafraum, doch sein Kopfball ging aus bester Position am Tor vorbei.

Lugano tat sich schwer, sich aus dem Druck zu befreien, und der erste Torschuss gelang erst in der 20. Minute, als Bislimi nach einer Abwehr von ausserhalb des Strafraums volleyte, doch der Torhüter parierte. Die Bianconeri konnten ihr Spiel nicht flüssig aufbauen, während Luzern weiterhin hart presste und Chancen herausspielte. Nach einer halben Stunde hätte Grbić beinahe die Führung erzielt, doch sein kraftvoller Rechtsschuss flog über die Latte, und kurz darauf zwang Freimann von Ballmoos mit einem gefährlichen Linksschuss von der Strafraumgrenze zu einer Glanzparade.


DIE ENTSCHEIDENDEN
EINWECHSLUNGEN Nach einer schwierigen ersten Halbzeit begann die zweite Halbzeit mit einer von Croci-Torti angeordneten Dreifach-Einwechslung: Mahou, Brault-Guillard und Cimignani kamen ins Spiel, wobei die Mannschaft auf eine Viererkette umstellte. Die Wirkung war sofort spürbar, und die neue Formation zeigte sofort Wirkung. Es war Bislimi selbst, der nach einem schnellen Doppelpass mit Mahou mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für Gefahr sorgte, der den Pfosten streifte.

Der Wendepunkt kam in der 52. Minute, als Mahou einen herrlichen Sololauf hinlegte. Der französische Flügelspieler stürmte die Seite entlang, zog nach innen auf den rechten Fuss und setzte einen unhaltbaren Schuss in den Winkel ab, der den Bianconeri die Führung bescherte und sein erstes Ligator bedeutete. Beflügelt durch das Tor gewann Lugano an Selbstvertrauen und griff weiterhin entschlossen an.

In der 63. Minute war es Croci-Tortis anderer Einwechselspieler – Cimignani –, der die Führung ausbaute: Der Flügelspieler zog nach innen auf den linken Fuss und feuerte einen kraftvollen Schuss auf den kurzen Pfosten ab, der den gegnerischen Torhüter überraschte und zum 2:0 führte. Beide Einwechselspieler erwiesen sich als entscheidend und brachten frische Energie und Unberechenbarkeit in das Angriffsspiel.

Mit einer Zwei-Tore-Führung dominierte Lugano die zweite Halbzeit, hielt das hohe Tempo aufrecht und kontrollierte das Spiel souverän. In der 74. Minute führte ein von Mahou eingeleiteter schneller Konter zu einer Schusschance für Behrens mit dem linken Fuss, doch der deutsche Stürmer traf nur das Aussennetz. Wenige Minuten später war es erneut Cimignani, der kurz vor einem Doppelpack stand, als er erneut nach innen zog und einen Linksschuss knapp am Tor vorbei setzte.

Das Spiel endete somit 2:0, wobei Lugano die Partie nach der Pause komplett drehte und sich dank einer starken zweiten Halbzeit drei wohlverdiente Punkte sicherte. Neben dem Sieg überholen die Bianconeri Luzern in der Tabelle und bestätigen damit ihren Aufwärtstrend. Nun bleibt wenig Zeit zum Ausruhen: Am Sonntag, dem 2. November, um 14.00 Uhr kommt St. Gallen erneut im Cornaredo zu einem weiteren wichtigen Ligaspiel.

FC LUGANO – FC LUZERN 2:0
Brack Super League – 11.
Spieltag 30. Oktober 2025 – Cornaredo-Stadion
Zuschauer:
3526

Torschützen: 52’ Mahou, 63’ Cimignani

FC LUGANO (3-5-2): von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, El Wafi (46’ Cimignani); Zanotti (46. Brault-Guillard), Belhadj (87. Doumbia), Grgic, Blisimi, Marques; Koutsias (46. Mahou), Behrens (82. Duville-Parsemain).
Ersatzspieler: Saipi, Kelvin, Cassano, Dos Santos.
Trainer: Mattia Croci-Torti.

FC LUZERN (4-2-3-1): Loretz, Dorn, Knezevic, Bajrami (46. Ciganiks), Freimann; Abe, Owusu; von Moos (64. Spadanuda), Di Giusto (74. Karweina), Ferreira (74. Kabwit); Grbic (74. Villiger).
Ersatzspieler: Vasic, Ottiger, Vasovi, Xhemalija.
Trainer
: Mario Frick

Schiedsrichter: Johannes von Mandach
Schiedsrichterassistenten: Stéphane De Almeida und Jonas Erni
Vierter Offizieller: Luca Piccolo
VAR und AVAR: Urs Schnyder und Marijan Drmic

Gelbe Karten: Belhadj (LUG), Koutsias (LUG), Dorn (FCL), Freimann (FCL)