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IL LUGANO RITROVA CORNAREDO: IL 2026 SI APRE CONTRO IL WINTERTHUR
Men's First Team

IL LUGANO RITROVA CORNAREDO: IL 2026 SI APRE CONTRO IL WINTERTHUR

23. Januar 2026

Am Samstag, 24. Januar, um 18.00 Uhr kehrt der FC Lugano erstmals im Jahr 2026 nach Cornaredo zurück. Nach über einem Monat ohne Heimspiel treten die Bianconeri wieder vor ihrem Publikum an und empfangen den FC Winterthur – ein Duell, das die Rückkehr ins heimische Stadion nach dem starken Jahresauftakt in Luzern markiert.

Der Start ins neue Jahr brachte sehr positive Signale: Der 5:2-Auswärtssieg in der Swissporarena ermöglichte es dem Team von Mattia Croci-Torti, 2026 optimal zu beginnen – mit Persönlichkeit, Offensivqualität und der Fähigkeit, in entscheidenden Momenten den Unterschied zu machen. Eine solide Basis, auf der aufgebaut werden soll, ohne jedoch die Aufmerksamkeit zu verlieren.

Mit Winterthur wartet jedoch ein Gegner, der trotz des letzten Tabellenplatzes und lediglich 10 Punkten alles andere als harmlos ist. Wie Croci-Torti an der Pressekonferenz betonte, ist höchste Konzentration gefragt: «Es ist eine klassische Mannschaft von Patrick Rahmen, gut organisiert, mit tiefer Defensive und schnellen Umschaltmomenten. Hunziker ist zudem ein gefährlicher Stürmer, und wir müssen versuchen, möglichst früh in Führung zu gehen».

Ein bekanntes Bild aus den vergangenen Saisons, in denen die Duelle oft bis in die Schlussminuten offenblieben. Entsprechend hob der Lugano-Trainer die Bedeutung eines besseren Spielmanagements hervor und verwies dabei auch auf die Partie in Luzern: «Mir hat unser Start sehr gefallen, aber dann haben wir uns etwas zurückgelehnt, ein wenig zu viel gespielt und uns zu sehr gefallen. Viele Teams reagieren erst nach einem Gegentor, doch wir müssen konstanter auftreten».

Trotz einiger Ausfälle in der Defensive kann sich Lugano auf neue Sicherheiten stützen. Die Verpflichtung von Hannes Delcroix passt genau in dieses Bild, wie Croci-Torti erklärte: «Als wir Hannes verpflichtet haben, wussten wir, dass wir einen sofort einsatzbereiten Spieler holen. Er bringt viel Erfahrung mit, spielt einfach und es ist nicht leicht, im Januar einen 26-Jährigen mit diesem Hintergrund zu finden». Neben ihm setzt auch Damian Kelvin seinen positiven Entwicklungsprozess fort, «der sich stark verbessert und mit dem wir sehr zufrieden sind».

DELCROIX: «ICH FÜHLE MICH WOHL UND KANN DEN EINSATZ KAUM ERWARTEN»
Am Vorabend seines ersten Spiels in Cornaredo zeigte sich Delcroix voller Vorfreude: «Ich habe grosse Lust, dieses Spiel vor unseren Fans zu bestreiten. Ich kann es kaum erwarten, auf dem Platz zu stehen». Seine Begeisterung hängt auch mit dem Umfeld und dem Trainer zusammen, dessen Engagement und Intensität er von Beginn an schätzt: «Seit meiner Ankunft habe ich ein sehr positives Umfeld und einen Trainer erlebt, der extrem engagiert ist, immer präsent und motiviert. Man spürt das jeden Tag im Training und in der Spielvorbereitung. Mir gefällt sein taktischer Ansatz und seine Spielidee, und ich denke, für eine Mannschaft ist eine so klare und intensive Führung enorm wichtig».

Im Offensivbereich erläuterte Croci-Torti zudem die Entscheidung, Renato Steffen zentraler einzusetzen: «Cimignani zeigt derzeit sehr starke Leistungen und verdient es, auf der rechten Seite zu spielen. Er ist kein Wingback, erfüllt aber sowohl defensiv als auch offensiv seine Aufgaben sehr gut». Deshalb wurde Steffen ins Zentrum verschoben, «weil er dort mehr Ballkontakte hat und sich stärker ins Spiel eingebunden fühlt». In Luzern blieb dem ehemaligen Nationalspieler zwar ein Tor oder Assist verwehrt, doch die Manndeckung gegen ihn brachte andere Vorteile: «Es ist das erste Mal, seit ich Renato trainiere, dass er über die gesamte Partie von einem Gegenspieler verfolgt wurde. Dadurch entstanden andere Räume, die Dos Santos hervorragend genutzt hat». Ein weiterer Beleg für die Anpassungsfähigkeit der Mannschaft.

Das Spiel am Samstag verspricht somit eine anspruchsvolle und alles andere als einfache Aufgabe zu werden. Lugano geht mit Selbstvertrauen und Ambitionen in die Partie, weiss aber, dass gegen Winterthur Demut, Intensität und Geduld gefragt sind. Cornaredo ist bereit, die Bianconeri wieder willkommen zu heissen – das Heimjahr 2026 kann beginnen.

LUKAS MAI AUF DEM WEG ZUR BESSERUNG
Im Hinblick auf das Spiel gegen den FC Winterthur werden drei Spieler nicht zur Verfügung stehen. Lukas Mai setzt seinen Rehabilitationsprozess fort und trainiert bereits wieder auf dem Platz mit Ball. Elias Philström bleibt nach einer Verstauchung des rechten Sprunggelenks vorsorglich ausser Gefecht, während Diego Mina sich bei einem unglücklichen Zusammenstoss im Training mit der U21 eine Fingerluxation an der rechten Hand zugezogen hat.

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