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CROCI-TORTI: "EIN SIEG FÜR DIE GESCHICHTE DES CORNAREDO
Men's First Team

CROCI-TORTI: "EIN SIEG FÜR DIE GESCHICHTE DES CORNAREDO

17. Mai 2026

Der FC Lugano beendet die Saison mit einem 4:0-Sieg gegen den FC Basel, sichert sich damit rechnerisch den dritten Platz und verabschiedet sich mit einer rundum gelungenen Leistung aus Cornaredo. Nach dem Spiel hebt Mattia Croci-Torti vor allem die Einstellung der Mannschaft hervor, die es geschafft hat, die Motivation dieses besonderen Abends auf dem Platz umzusetzen.

DIE LEISTUNG
Der Trainer der bianconeri geht von der kollektiven Reaktion der Mannschaft aus, in einem Spiel, in dem Lugano seinen Kurs bestätigen und die Saison mit einem wichtigen Ergebnis abschliessen musste: „Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Sekunde grossen Hunger gezeigt. Sie war hochmotiviert, sicherlich mehr als Basel, aber das Wichtigste war, diese Motivation auf dem Platz umzusetzen, und ich denke, das war zu sehen.“

Der Erfolg ermöglicht es den Bianconeri, eine weitere Saison in den oberen Tabellenrängen abzuschliessen und zum fünften Mal in Folge die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe zu erreichen: „Für einen Verein wie Lugano ist es etwas Historisches, fünf Mal in Folge in Europa dabei zu sein. Wir wollten es um jeden Preis schaffen. Wir hatten auch das Ziel, den Punkte-Rekord zu brechen, und das haben wir erreicht: Wenn man den Punkte-Rekord bricht, bedeutet das, dass man alles in allem seine Arbeit gut gemacht hat.“

EIN BESONDERER
ABEND Das 4:0 fällt in einen besonderen Kontext: Es ist sowohl das letzte Spiel der Herren-A-Mannschaft in Cornaredo als auch der Abschied von Mattia Bottani. Croci-Torti sieht gerade den Beginn des Abends als einen der intensivsten Momente: „Der vielleicht emotionalste Moment war der Anfang. Bottani so bewegt zu sehen, war für jemanden wie mich, der ihn so viele Jahre lang begleitet hat, sicherlich ein starker Moment.“

Von da an nimmt das Spiel dann die von Lugano gewünschte Richtung, mit einer Leistung, die der Trainer in vielerlei Hinsicht als rundum gelungen bewertet: „Heute haben wir ein Lugano gesehen, das der Situation in jeder Hinsicht gewachsen war: taktisch, technisch und motivational. Nehmen wir diese grossartige Leistung mit.“

DIE EINZELNEN
Bei der Bewertung einiger individueller Leistungen hebt Croci-Torti die Teamarbeit hervor, die es einigen Spielern ermöglicht, entscheidend Einfluss zu nehmen. Der Trainer beginnt mit Yanis Cimignani, der auf einer ungewohnten Position eingesetzt wurde: «Heute hat Cimignani als Mittelfeldspieler agiert, eine Rolle, in der er noch nie gespielt hatte, und in der Defensive war er spektakulär. Er hat alle Passwege zugemacht. Er ist der wichtigste Teamplayer und hat heute eine enorme Leistung gezeigt.»

Das Gespräch wendet sich dann Ezgjan Alioski zu, der mit zwei Vorlagen nach Eckbällen entscheidend war: „Er wollte beweisen, dass er auch in schwierigen Momenten bis zum Schluss an der Rolle festgehalten hat, die ich ihm gegeben hatte. Ich hatte ihm zu Beginn des Jahres gesagt, dass es am Ende darauf ankommt, wie man abschneidet: Er hat mehr als würdig abgeschlossen, mit erhobenem Kopf, und mit seinen beiden Vorlagen, die das Spiel entschieden haben, seine Qualität unter Beweis gestellt.“

AUSBLICK AUF DIE KOMMENDE SAISON
Mit dem Saisonende richten sich die Gedanken bereits auf die nächste Spielzeit, in der auf Lugano eine neue Phase und der Einzug in die AIL Arena warten.

Der Trainer blickt auf den Aufbau des Kaders und die Notwendigkeit, von Beginn der nächsten Saison an bereit zu sein: „Fünf Mal in Folge unter den ersten drei oder vier bedeutet, dass wir Stabilität erreicht haben, und diese dürfen wir jetzt nicht verlieren. Wir müssen dafür sorgen, dass Lugano vom ersten Spiel der nächsten Saison an eine führende Rolle spielt.“

Die Worte von Croci-Torti beschliessen somit einen Abend voller Spielfeldgeschehen und Zukunftsperspektiven: Lugano verabschiedet sich von Cornaredo mit dem dritten Platz, einer Qualifikation für die Europa-Liga und dem Bewusstsein, die erreichte Kontinuität in einen neuen Ausgangspunkt verwandeln zu müssen.