Skip to main content
Croci-Torti: „GUTES ERGEBNIS, ABER WIR HÄTTEN PRÄZISER SEIN KÖNNEN“
Men's First Team

Croci-Torti: „GUTES ERGEBNIS, ABER WIR HÄTTEN PRÄZISER SEIN KÖNNEN“

6. August 2026

Der FC Lugano besiegt NSÍ Runavík im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League mit 2:0. Die Tore von Elias Pihlström und Kevin Behrens bescheren den „bianconeri“ den fünften Sieg in den ersten fünf Saisonspielen und einen Vorsprung von zwei Toren vor dem Rückspiel auf den Färöern.

Nach dem Spiel hebt Mattia Croci-Torti die Konzentration der Mannschaft hervor, räumt jedoch ein, dass das Ergebnis angesichts der herausgespielten Chancen höher hätte ausfallen können.

DIE LEISTUNG
Der FC Lugano übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel, erzielte bereits nach sieben Minuten den Führungstreffer und behielt lange Zeit den Ballbesitz gegen einen Gegner, der sich in der eigenen Hälfte zurückgezogen hatte. Croci-Torti ging zunächst auf die Beständigkeit ein, mit der die Mannschaft den zweiten Treffer anstrebte: „Ich hätte mir einen grösseren Vorsprung gewünscht. Die Mannschaft hat versucht, weitere Tore zu erzielen, hat Chancen herausgespielt und abgeschlossen, auch wenn wir gefährlicher hätten sein können. Die Entschlossenheit, die Konzentration und der Siegeswille waren jedoch vorhanden.“

Das Bedauern betrifft vor allem die Präzision auf den letzten Metern: „Wir hatten es mit einer Mannschaft zu tun, die uns nie Raum in die Tiefe gewährt hat und sich sehr tief, innerhalb des eigenen Strafraums, verteidigt hat. Wir hätten mehr Torschüsse suchen müssen, auch aus der Distanz, und präziser sein müssen.“

DER VORSPRUNG VOR DEM RÜCKSPIEL
Nachdem Dereck Moncada den Pfosten getroffen hatte und ein Kopfball von Hannes Delcroix auf der Linie gerettet wurde, erzielten die bianconeri in der 80. Minute durch Behrens das 2:0. Ein Tor, das den in der Schlussphase ausgeübten Druck belohnt, auch wenn Croci-Torti das Doppelduell gerne noch weiter hätte absichern wollen: „Was gefehlt hat, ist lediglich das dritte Tor, das uns ein noch grösseres Polster verschafft hätte.“

Das Ergebnis ermöglicht es dem FC Lugano, mit zwei Toren Vorsprung in das Rückspiel zu gehen, doch die Qualifikation für die Playoffs muss in einer Woche auf den Färöer-Inseln vollendet werden.

Der Spielplan lässt den Bianconeri nun weniger als drei Tage Zeit, sich zu erholen und auf das nächste Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, dem 9. August, um 14:00 Uhr kommt der FC Zürich zum dritten Spieltag der Brack Super League in die AIL Arena.