Ein Festtag für den FC Lugano, die Stadt und die gesamte Region. Anlässlich des ersten Spiels der Brack Super League in der AIL Arena fand vor dem Anpfiff der Partie Lugano gegen Vaduz eine offizielle Zeremonie statt, die symbolisch die Einweihung der neuen Heimstätte der „bianconeri“ markierte.
Auf dem Spielfeld sprachen der Bürgermeister von Lugano, Michele Foletti, der stellvertretende Bürgermeister Roberto Badaracco und Staatsrat Raffaele De Rosa, Leiter des Departements für Gesundheit und Soziales, in Begleitung des Vizepräsidenten und CEO des FC Lugano, Martin Blaser.
EIN TRAUM WIRD WIRKLICHKEIT
Bürgermeister Michele Foletti hob die Bedeutung dieses Tages hervor, auf den die Stadt und die Region seit Jahrzehnten gewartet hatten, und bezeichnete ihn als ein Fest nicht nur für Lugano, sondern für die gesamte Region. In seiner Ansprache dankte er den zahlreichen Menschen, die seit dem Architekturwettbewerb im Jahr 2012 an der Umsetzung des Projekts mitgewirkt haben.
Ein besonderer Gedanke galt Marco Borradori: „Er hat dieses Projekt von ganzem Herzen gewollt und verteidigt“, erinnerte Foletti.
Der stellvertretende Bürgermeister Roberto Badaracco hob hingegen den Willen hervor, die AIL Arena nicht nur zu einer Sportstätte, sondern auch zu einem Ort der Begegnung zu machen, der die Gemeinschaft zusammenbringt und Emotionen weckt. Bei der Rückschau auf den langen Weg, der zum Bau des Stadions geführt hat, erinnerte Badaracco an die Planer, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und von HRS und richtete einen besonderen Dank an die Bevölkerung: „Am 21. November 2021 haben die Bürger dieses Projekt mit überwältigender Mehrheit befürwortet. Das war für uns ein unvergesslicher Moment.“
EIN QUALITÄTSSPRUNG FÜR LUGANO UND DAS TESSIN
Raffaele De Rosa überbrachte die Grüsse des Kantons und hob den Wert der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor hervor: „Dies ist der Beweis dafür, dass wir im Tessin Grosses erreichen können, wenn der öffentliche und der private Sektor gut zusammenarbeiten und alle an einem Strang ziehen.“
Nach Ansicht des Staatsratsmitglieds wird die neue Infrastruktur Lugano und dem Kanton einen bedeutenden Qualitätssprung ermöglichen, da sie die Ausrichtung internationaler Veranstaltungen erlaubt und dem FC Lugano endlich die Möglichkeit gibt, seine europäischen Spiele im eigenen Stadion auszutragen.
De Rosa, der auch an seine eigene Vergangenheit als Spieler und Trainer in den unteren Ligen erinnerte, sprach von „einer ganz grossen Freude“, die Einweihung des Stadions vor einem so bedeutenden Publikum miterleben zu dürfen.
DIE SYMBOLISCHE BALLÜBERGABE Kein
traditionelles Durchschneiden des Bandes. Um den Beginn dieses neuen Kapitels zu feiern, wurde eine Geste gewählt, die direkt mit dem Fussball verbunden ist: Bürgermeister Michele Foletti reichte Martin Blaser symbolisch einen Ball über den Rasen der AIL Arena und gab damit den offiziellen „Anstoss“ für die neue Heimat der „bianconeri“.
Der Vizepräsident und CEO der „bianconeri“ dankte der Stadt für das Vertrauen und die Unterstützung, die sie dem Verein in den letzten Jahren entgegengebracht hat, und richtete dabei einen besonderen Gruss an den Eigentümer Joe Mansueto: „Für das, was er seit fünf Jahren leistet, und für die Investitionen, die er hier getätigt hat, verdient er grossen Applaus.“
EHRUNG FÜR EUGENIO JELMINI
Die Feier fand ihren Abschluss mit einer Ehrung für Eugenio Jelmini, der auf dem Spielfeld von Martin Blaser für seinen Beitrag zum Bau des Sport- und Veranstaltungszentrums sowie für seine langjährige Verbundenheit mit dem FC Lugano ausgezeichnet wurde.
Als Vorsitzender des Vereins „Io sostengo il polo“ spielte Jelmini in den Wochen vor der historischen Volksabstimmung am 28. November 2021 eine besonders aktive Rolle und trug dazu bei, das Projekt bekannt zu machen, zu unterstützen und die Bevölkerung in dessen Umsetzung einzubinden.
Eine Würdigung einer Persönlichkeit, die das Leben des Vereins viele Jahre lang begleitet und ihren Beitrag zu einem Weg geleistet hat, der heute in einem neuen historischen Tag für den FC Lugano und sein neues Zuhause gipfelt.
