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EIN HOCHKARÄTIGES AUFEINANDERTREFFEN IN SAN GALLO
Men's First Team

EIN HOCHKARÄTIGES AUFEINANDERTREFFEN IN SAN GALLO

13. März 2026

Am Samstag, 14. März, um 20.30 Uhr tritt der FC Lugano im Kybunpark in St. Gallen zu einer der spannendsten Begegnungen des 30. Spieltags der Brack Super League an. In dieser Partie treffen der Tabellenzweite und der Tabellendritte aufeinander: die Biancoverdi von Enrico Maassen, die derzeit 54 Punkte auf dem Konto haben, und die Bianconeri von Mattia Croci-Torti, die mit 49 Punkten auf Platz drei liegen. Es ist ein direktes Duell, bei dem es im Kampf um die Spitzenplätze um entscheidende Punkte geht.

Der FC St. Gallen 1879 geht voller Selbstvertrauen in die Partie, nachdem er vor heimischem Publikum einen überzeugenden 3:0-Sieg gegen Basel errungen und damit seine Siegesserie auf nun neun Spiele in Folge ausgebaut hat. Die letzte Niederlage der Biancoverdi liegt bereits im Januar gegen Servette zurück.

Lugano hingegen kommt von einer 1:3-Heimniederlage gegen Luzern und hat in den letzten drei Ligaspielen zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Genau deshalb stellt die Reise nach St. Gallen eine entscheidende Bewährungsprobe für die Mannschaft von Mattia Croci-Torti dar, die den Rückstand auf den zweiten Platz verkürzen und gleichzeitig ihren Vorsprung auf die Verfolger halten will.

St. Gallen hat sich in dieser Saison als harter Gegner für die Bianconeri erwiesen. In den beiden bisherigen Begegnungen dieser Super-League-Saison mussten die Bianconeri zwei Niederlagen hinnehmen: eine 0:1-Niederlage im Kybunpark im September und eine 1:3-Niederlage im Cornaredo im November.

„EIN SEHR SCHWIERIGER GEGNER, ABER WIR WOLLEN SIE SCHLAGEN“

„St. Gallen ist eine sehr starke Mannschaft“, sagte Mattia Croci-Torti am Vorabend des Spiels, „mit grosser Solidität und einer sehr klaren Spieldynamik. Von Beginn der Saison an habe ich immer gesagt, dass sie meiner Meinung nach die stärkste Mannschaft der Liga sind. In den letzten anderthalb Monaten haben sie defensiv nur sehr wenige Gegentore kassiert: Vier der fünf Gegentore fielen nach Standardsituationen und nur eines im offenen Spiel; das zeigt, wie schwer es ist, ihre Abwehr zu knacken.“

Der Trainer der Bianconeri betonte dennoch, dass die Mannschaft mit Selbstvertrauen und der Entschlossenheit nach St. Gallen reist, ihre Karten richtig auszuspielen: „Wir haben grossen Respekt vor ihnen, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht glauben, dort hingehen und das Spiel gewinnen zu können. Wir werden versuchen, sie mit unseren eigenen Stärken unter Druck zu setzen.“

Zu den Gesprächsthemen der Woche gehört die Abwesenheit von Kevin Behrens, der wegen einer Muskelverletzung ausfällt. Der deutsche Stürmer ist in dieser Saison der beste Torschütze der Mannschaft, und sein Ausfall wird Lugano zwingen, seine Offensivstrategie anzupassen. „Wenn der Torschützenkönig fehlt, verliert man zwangsläufig etwas“, erklärte Croci-Torti, „aber wir sind zuversichtlich, dass wir fähige Alternativen haben, und wer auch immer morgen spielt, wird versuchen, Tore zu schiessen und den Gegner unter Druck zu setzen.“

Für Lugano stellt das Spiel im kybunpark daher einen wichtigen Meilenstein in der Schlussphase der regulären Saison dar. „Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir auch die vor uns liegenden Teams schlagen können“, schloss Croci-Torti, „und vor allem müssen wir im Angriff gefährlicher sein. Wir brauchen einen grösseren Torhunger und müssen mehr Qualität in unser Spiel bringen, denn unser Ziel ist es, auf den Plätzen zu bleiben, die es uns ermöglichen, in Europa zu spielen und dem Verein eine internationale Dimension zu verleihen.“

Die Bianconeri wollen daher mit einem positiven Ergebnis aus St. Gallen zurückkehren, in einem direkten Duell, das im Kampf um die europäischen Plätze entscheidend sein könnte.

 

MEDIZINISCHER BERICHT
Was die verletzten Spieler betrifft, hat Kevin Behrens nach der im Spiel gegen Luzern erlittenen Verletzung der Hamstring-Muskulatur am linken Oberschenkel bereits mit seinem Rehabilitationsprogramm begonnen. Gleichzeitig setzt Ezgjan Alioski seine Genesung nach dem Problem an der rechten Wade, das ihn in den vergangenen Wochen zum Aussetzen zwang, positiv fort.