Am 29. Spieltag der Brack Super League kehren die Bianconeri ins Cornaredo-Stadion zurück, wo sie vor 3.385 Zuschauern in einem wichtigen Meisterschaftsspiel auf den FC Luzern treffen. Nach einem intensiven Spiel unter der Woche gegen den FC Sion kehrt die Mannschaft von Mattia Croci-Torti mit dem Ziel zurück, ihre gute Form gegen einen gut organisierten Gegner fortzusetzen, der bei Kontern immer gefährlich ist. Das Ergebnis ist ein hart umkämpftes Spiel voller Zwischenfälle, in dem beide Mannschaften von Beginn an versuchen, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.
Der FC Lugano begann das Spiel in Bezug auf Passspiel und Ballbesitz aktiver. In den ersten fünfzehn Minuten bauten die Bianconeri ihr Spiel geordnet auf, fanden aber keine Lücke, um Loretz ernsthaft in Bedrängnis zu bringen: Fernschüsse von Koutsias und Bislimi stellten den Torhüter der Gäste vor keine besonderen Probleme. In der 15. Minute sorgte Renato Steffen mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, der nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbeiging, für Aufregung im Cornaredo.
Der FC Lugano setzte weiter nach und hatte in der 18. Minute eine weitere Chance: Cimignani flankte von rechts und Behrens köpfte den Ball, aber Loretz parierte sicher. Im Laufe der Minuten kam Luzern besser ins Spiel und hatte in der 33. Minute seine erste große Chance: Di Giusto spielte einen präzisen Ball von links, und Kabwit, der am langen Pfosten völlig frei stand, köpfte aus wenigen Metern, verfehlte aber das Tor.
Gerade als es so aussah, als würde die erste Halbzeit torlos enden, wurde der Bann gebrochen. In der 44. Minute schoss Kabwit von außerhalb des Strafraums, der Ball wurde von einem Verteidiger abgefälscht und flog in den Strafraum: Vasovic reagierte am schnellsten und köpfte den Ball an von Ballmoos vorbei, um den Gästen kurz vor der Pause die Führung zu bescheren.
BIANCONERO-TOR, REAKTION VON LUZERN
Der FC Lugano kehrte entschlossen auf den Platz zurück und erzielte sofort den Ausgleich. In der 50. Minute blieb der Ball nach einer Ecke von Cimignani am langen Pfosten liegen und Delcroix war am schnellsten und schoss ihn ins Netz: Es war das erste Tor im Trikot der Bianconeros für den Verteidiger, der im Januar zum Verein gekommen war.
Das Spiel blieb offen und lebhaft. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich hatte Luzern eine große Chance: Kabwit brach über den Flügel durch und fand Grbić im Strafraum, doch der Stürmer der Gäste schoss aus guter Position über das Tor. In der 63. Minute war es jedoch Kabwit selbst, der den entscheidenden Treffer erzielte: Er startete auf der rechten Seite, zog nach innen und schoss mit dem linken Fuß präzise ins untere Eck, um seine Mannschaft wieder in Führung zu bringen.
In den letzten Minuten versuchte der FC Lugano, noch einmal den Ausgleich zu erzielen, war dabei aber anfällig für Konter des Gegners. Der FC Luzern verwaltete das Spiel gut und erzielte in der Nachspielzeit sogar noch das dritte Tor: In der 94. Minute kam Di Giusto an einen Abpraller im Strafraum und überwand von Ballmoos mit einem akrobatischen Abschluss, um den Sieg zu besiegeln.
Dies ist die zweite Niederlage der Bianconeri in dieser Woche nach der gegen Grasshopper, die nur wenige Tage nach ihrem Sieg gegen den FC Sion unter der Woche kam. Lugano richtet nun seine Aufmerksamkeit auf das nächste Auswärtsspiel, in dem die Mannschaft in einem für die Tabelle besonders wichtigen Duell auf den FC St. Gallen trifft.
SPIELBERICHT
FC LUGANO – FC LUZERN 1-3
Brack Super League – 29.
Spieltag 7. März 2026 – Cornaredo-Stadion
Zuschauer: 3385
Torschützen: 44' Vasovic, 50' Delcroix, 63' Kabwit, 94' Di Giusto
FC LUGANO (4-4-2): von Ballmoos; Zanotti, Papadopoulos, Mai, Delcroix (77' Marques); Steffen, Grgić (90' Kendouci), Bislimi (77' Pihlström), Cimignani (61' Belhadj); Behrens (46' Mahou), Koutsias.
Ersatzspieler: Saipi, Kelvin, Carbone, Brault-Guillard.
Trainer: Mattia Croci-Torti.
FC LUZERN (4-4-2): Loretz; Dorn, Freimann (77' Knežević), Bajrami, Dantas; Kabwit (84' Ottiger), Owusu (67' Winkler), Abe, Di Giusto; Vasovic, Grbić (77' Villiger).
Ersatzspieler: Vasic, Ciganiks, Xhemalija, Karweina.
Trainer: Mario Frick.
Schiedsrichter: Anojen Kanagasingam
Schiedsrichterassistenten: Bastien Lengacher und Mirco Bürgi
Vierter Offizieller: Marijan Drmic
VAR und AVAR: Johannes von Mandach und Julian Müller
Verwarnungen: Freimann (FCL), Villiger (FCL), Bajrami (FCL), Pihlström (LUG).
