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11 MAL CORNAREDO": ALS SACCHIS MILAN IN LUGANO HIELT
Cornaredo Stadium

11 MAL CORNAREDO": ALS SACCHIS MILAN IN LUGANO HIELT

27. März 2026

Von 1951 bis heute war das Cornaredo-Stadion nicht nur Austragungsort unzähliger Schweizer Fussballspiele, sondern auch eine Bühne für Veranstaltungen von internationaler Bedeutung.

So geht die Reise von „11 volte Cornaredo“ weiter, der Video-Miniserie, in der der Club auf elf legendäre Momente in seinem Heimstadion zurückblickt und sich von einem Stadion verabschiedet, das ganze Generationen von Fans geprägt hat.

Die dritte Folge blickt zurück auf den 16. Mai 1990, den Tag, an dem Arrigo Sacchis grossartige Milan-Mannschaft in Lugano eintraf. Nur wenige Tage vor ihrem Europapokalfinale gegen Benfica (dem Höhepunkt einer aussergewöhnlichen Saison) bestritten die Rossoneri in Lugano ein prestigeträchtiges Freundschaftsspiel zur Saisonvorbereitung.

Auf dem Platz stand eine der stärksten Mannschaften Europas, die dank Toren von Massaro, Van Basten und Rijkaard mit 3:1 gewann. Für Lugano, damals unter der Leitung von Marc Duvillard, traf der dänische Spieler Jensen und hinterliess damit seine Spuren an einem Abend, der denjenigen, die das Glück hatten, ihn hautnah mitzuerleben, bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Romeo Pelosi, ein Stürmer, der nur einen Steinwurf vom Cornaredo entfernt aufgewachsen war und zwischen Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre eine Schlüsselrolle im Trikot der Bianconeri spielte, erinnert sich an diesen Anlass. In seiner Erinnerung war der Besuch von Milan nicht nur ein Spiel, sondern eine Begegnung mit Champions, die bis dahin nur aus dem Fernsehen bekannt schienen: ein unglaublich starkes Gefühl, das die gesamte Mannschaft teilte, in einer Atmosphäre, in der auch das Publikum dazu beitrug, diesen Anlass einzigartig zu machen.

Und gerade aus Pelosis Worten wird die tiefere Bedeutung jenes Nachmittags deutlich. Einerseits war da die Aufregung, gegen eine „mit Stars gespickte“ Mannschaft anzutreten; andererseits das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Luganer Mannschaft, die in jenen Jahren auf mehrere Spieler zählen konnte, die aus der eigenen Jugendakademie hervorgegangen waren, wie René Morf, Paolo Penzavalli, Marco Manfreda, Davide Colombo und Pelosi selbst. Eine Gruppe, die durch ein echtes Band mit dem Verein und seinem Stadion verbunden war – ein Band, das lange vor ihren Debüts in der ersten Mannschaft geschmiedet und seit ihrer Kindheit auf den Tribünen, den Trainingsplätzen und in ihren Träumen gepflegt worden war.

Der Bericht des ehemaligen Bianconeri-Stürmers enthält auch Details, die die menschliche Dimension dieses Tages einfangen: die Stille in der Umkleidekabine vor dem Anpfiff, ein vollbesetztes Cornaredo, das Gefühl, Spielern von ganz anderem Kaliber gegenüberzustehen, und sogar einen kuriosen Vorfall auf dem Platz an der Seite von Franco Baresi, der ihm über die Jahre hinweg in Erinnerung geblieben ist. Diese kleinen Fragmente helfen uns zu verstehen, warum dieses Freundschaftsspiel, obwohl es um keine Punkte ging, in den Erinnerungen vieler einen besonderen Platz einnimmt.

Auch durch Spiele wie dieses können wir ermessen, wofür das Cornaredo stand: nicht nur als Austragungsort von Ligaspielen, sondern als Ort, an dem sich Lugano mit Geschichten, Gesichtern und Mannschaften kreuzte, die dazu bestimmt waren, ihre Spuren im europäischen Fussball zu hinterlassen. Und diese Sacchis Milan gewidmete Folge fügt sich perfekt in diese Verflechtung von grossartigem internationalem Fussball und der Identität der Bianconeri ein.

Die dritte Folge von „11 volte Cornaredo“ ist ab heute verfügbar.