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DER FC LUGANO STEHT VOR DEM AUSWÄRTSSPIEL IN WINTERTHUR
Mannschaft Männer

DER FC LUGANO STEHT VOR DEM AUSWÄRTSSPIEL IN WINTERTHUR

3. Oktober 2025

Nach dem Heimsieg gegen Grasshopper – dem zweiten in dieser Saison – bereitet sich der FC Lugano auf das Auswärtsspiel in Winterthur vor. Am Sonntag um 16:30 Uhr treten die Bianconeri auf der Schützenwiese gegen die Rot-Weissen an, die Tabellenletzter sind und noch immer ohne Sieg dastehen. Für Mattia Croci-Torti war der Erfolg der vergangenen Woche von entscheidender Bedeutung: „Der Sieg gegen Grasshopper letzte Woche war extrem wichtig. Wir brauchten drei Punkte, um wieder Selbstvertrauen und Gelassenheit zu gewinnen: Diese Woche herrschte eine andere, positivere Stimmung. Es war ein hart erkämpfter Sieg, den wir mit zusammengebissenen Zähnen errungen haben, und genau solche Siege heben die Moral.“

 

Der Trainer der bianconeri mahnte zu höchster Wachsamkeit gegen einen Gegner, der zu Hause stets versucht, stark zu starten: „Wir wissen, was es bedeutet, auf der Schützenwiese zu spielen. Wenn Winterthur in Schwierigkeiten gerät, stützt es sich noch stärker auf sein Publikum, und die ersten dreissig Minuten sind immer sehr intensiv. Wir müssen von Beginn weg bereit sein.“

 

Bei der Analyse der aktuellen Form der Mannschaft hob Croci-Torti die Fortschritte in der Defensive hervor: „In den letzten Spielen haben wir weniger Gegentore kassiert. Nach einem schwierigen Start haben wir viel an der Defensive gearbeitet, und die Mannschaft hat gut reagiert. Im Angriff war es nie ein Problem, Chancen zu kreieren, aber wir mussten hinten wieder Stabilität finden. Das ist der richtige Weg.“

An der Pressekonferenz nahm auch Martim Marques teil, der sein Vertrauen in seinen persönlichen Entwicklungsprozess bekräftigte: „In diesen zwei Jahren in Lugano habe ich mich dank der Arbeit der Mannschaft und des Trainerstabs stark verbessert. Auf der Schützenwiese zu spielen ist nie einfach, aber wir haben uns gut vorbereitet und wollen gewinnen.“ Der Portugiese sprach anschliessend über seine Vorbilder: «Nuno Mendes ist ein Vorbild für mich. Im Eins-gegen-Eins ist er nicht zu stoppen, er spielt furchtlos und sein Stil ähnelt meinem. Ihm zuzusehen, spornt mich an, mich weiterzuentwickeln.»

 

Croci-Torti blickte schliesslich realistisch auf die Bedeutung des Spiels: „Schon vor einer Woche hatte ich gesagt, dass diese beiden Spiele gegen Grasshopper und Winterthur uns zeigen könnten, wo wir in der Meisterschaft stehen. Ich bin überzeugt, dass die Jungs mit derselben Energie wie in den letzten Wochen antreten werden: Ich sehe eine sehr fokussierte Mannschaft. Es wird nicht einfach, aber wir können unseren Weg fortsetzen.“

 

Der Anpfiff ist für Sonntag um 16:30 Uhr auf der Schützenwiese geplant.

 

DIE VERLETZTEN
Ahmed Kendouci
hat das Training teilweise mit der Mannschaft wieder aufgenommen und setzt seinen Genesungsprozess fort.
Kelvin und Steffen setzen ihre jeweiligen individuellen Rehabilitationsprogramme fort, mit dem Ziel, in den kommenden Wochen wieder in den Kader zurückzukehren. Bottani hat sich eine Sehnenverletzung am rechten Adduktor zugezogen. Die Genesungsdauer wird anhand des Verlaufs der Rehabilitation beurteilt.