COUNTDOWN ALLA SFIDA FC SAN GALLO - FC LUGANO

In der ersten englischen Woche 2025 treffen am Mittwoch um 20.30 Uhr St. Gallen und Lugano aufeinander. Das andere große Spiel des 22. Spieltags, nämlich Basel-Luzern, ist für Donnerstag angesetzt.

UM DIE WETTE RANGELN

Der Kampf um die ersten sechs Plätze wird im Laufe der Wochen immer enger. Wenn an der Spitze Lugano, Basel und Luzern einen kleinen Graben mit dem Vierten (Servette) um die Linie ausgehoben haben, kämpfen Lausanne (31 Punkte), Zürich 30, St. Gallen 29 und YB 28 hart. 

EINE HEIMNIEDERLAGE

Die Ostschweizer, die vier positive Resultate (u.a. Siege gegen Lausanne und Zürich) auf dem Konto hatten, unterlagen am Sonntag in Luzern mit 0:2. Doch gerade im Kybunpark, vor ihren lautstarken Fans, erwiesen sich die Grün-Weißen mit vier Siegen, fünf Unentschieden und nur einer Niederlage als solide. Dies war am siebten Spieltag (21. September 2024) gegen Luzern. (2:3 das Ergebnis).

NOCH STÄRKERER ANGRIFF

Der Angriff bleibt einer der leistungsstärksten in der Super League und wurde in der Winterpause mit der Verpflichtung eines alten Bekannten unseres Fussballs, nämlich Jean Pierre Nsame, weiter verstärkt. Der in Kamerun geborene französische Stürmer spielte bereits bei Servette (31 Einsätze und 23 Tore) und YB (242 mit 140 Toren), bevor er in Venedig, Como und Warschau unglückliche Auslandserfahrungen sammelte. Nsame gab sein Debüt vor drei Tagen in Luzern, als er in der 56. Minute für Thoma eingewechselt wurde. In den letzten Stunden holte der Klub zudem den 26-jährigen Mittelfeldspieler Lukas Daschner auf Leihbasis aus Bochum.

NSAME 19 TORE IN 18 HERAUSFORDERUNGEN

Nsame ist so etwas wie die schwarze Bestie der Lugano-Abwehr. Er hat 18 Mal getroffen und dabei 19 Tore geschossen. Das ist fast ein Rekord. Am 10. September 2017 war er mit einem Doppelpack erfolgreich und setzte sechs Jahre später mit zwei weiteren Toren im selben Spiel, wiederum im YB-Trikot, ein letztes Mal ein Zeichen.

GEUBBELS BESTER TORSCHÜTZE

St. Gallens bisheriger Torschützenkönig ist Willem Geubbels, der im Januar 2023 aus Monaco kam und in 76 Einsätzen 20 Tore erzielte. In diesem Jahr hat er es bereits auf sieben Treffer und acht Assists gebracht.

GOERTLER SOUL OF SG

Der repräsentativste Mann im Team ist nach wie vor Kapitän Lukas Görtler, ein 30-Jähriger mit solider Bundesligaerfahrung. Im St. Galler Trikot hat er 198 Einsätze mit 36 Toren und 38 Assists. Lugano ist der Gegner, gegen den er am meisten gespielt hat (22 Spiele), mit einer Bilanz von sieben Siegen, sechs Unentschieden, neun Niederlagen und vier erzielten Toren.

HCL-BILANZ

Seit der Rückkehr Luganos in die höchste Spielklasse im Jahr 2015 sind die beiden Teams 38 Mal aufeinander getroffen. Dabei haben die HCL-Spieler 19 Mal gewonnen, 8 Mal gab es ein Unentschieden und 11 Mal siegten die Eidgenossen. Auch im St. Galler Stadion haben sich Bottani und seine Mitstreiter 8 Mal durchgesetzt, bei 5 Unentschieden und ebenso vielen Siegen der Hausherren.

GLEICHGEWICHT FÜR KREUZ-DREHUNGEN

Mister Croci-Torti hat dreizehn Mal gegen St. Gallen gespielt, darunter auch im Schweizer Cupfinale 2022. In der Liga ist die Situation mit vier Siegen, ebenso vielen Unentschieden und Niederlagen sehr ausgeglichen.

EIN PRÄZEDENZFALL FÜR MAASSEN

Enrico Maassen sitzt seit dem 1. Januar 2024 auf der St. Galler Trainerbank. Er löste Peter Zeidler ab, der nach Bochum wechselte, aber nach sieben Spielen entlassen wurde. Von 36 Spielen hat Maassen 14 gewonnen, sieben in der Meisterschaft, vier in der Europa-Qualifikation, eines in der Conference League und zwei im Schweizer Cup. Mit Lugano hat er bisher nur ein einziges Spiel bestritten, das Anfang September in Cornaredo, das 1:1 endete (Tore von Görtler und Przybylko).

DREI DISQUALIFIZIERT

Drei Spieler werden für das Spiel am Mittwochabend disqualifiziert, da sie die kritische Anzahl an gelben Karten erreicht haben. Es handelt sich um Mattia Zanotti auf Seiten von Lugano sowie um den Verteidiger Stanic und den Trequartista Thoma bei den Eidgenossen.

Steffen und Przybylko kurz vor der Rückkehr

Das Kontroll-MRT, dem sich Kacper Przybylko unterzog, zeigte eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Ausgangsbild, so dass der Spieler, der seit einigen Wochen außer Gefecht ist, in dieser Woche das Training mit der Mannschaft wieder aufnehmen kann.

Renato Steffen setzt das Rehabilitationsprotokoll für die leichte Verletzung der Adduktoren des linken Oberschenkels fort, an der er seit einigen Tagen leidet. Am Donnerstag soll er wieder auf dem Platz trainieren, um möglicherweise am Samstag beim Spiel FC Lugano-Grasshopper Club Zürich (Cornaredo, 18 Uhr) zum Aufgebot zu gehören.

Martim Marques, der sich vor knapp vier Wochen (10. Januar) verletzte, setzt seine Rehabilitation planmäßig fort. Der Portugiese braucht noch etwa 20 Tage, bis er wieder zur Verfügung steht.

GLEICHHEIT BEI FOULS, NICHT BEI GELBEN KARTEN

Apropos Verwarnungen: Die Spieler von Lugano haben bisher 55 Verwarnungen erhalten, die des Gegners 44. Identisch ist die Anzahl der begangenen Fouls: 241.